Fernnähe.

Wen meinen wir mit uns – außer uns selbst?

Es geht um uns, die gerade ihren Weg suchen.

Ums uns, die die Frage nervt, was wir nach dem Abitur, nach dem Studium und nach dem Praktikum machen wollen.

Uns, die Weltreisen machen, Work and Travel und Ausslandssemster  und immer noch nicht wissen wie es weitergehen soll.Die Ausbildungen und Studienfächer beginnen, abbrechen, aussetzen und immer zweifeln, ob das jetzt richtig war und ist.

Um uns, die mit dem Wort (Wirtschafts-, Euro-, Banken-, Ukraine-, Flüchtlings-) – Krise aufgewachsen sind, und nie eine echte erlebt haben.

Um uns, für die die Zeit vor der Digitalisierung eine Kindheitserinnerung ist und häufiger auf Handys statt in die Augen von Menschen schaut.

Um uns, die Zukunftsangst haben, weil die Gegenwart keine Schrecken bereithält, Versagensangst, weil Erfolg allen so wichtig ist und Entscheidungsangst, weil uns alles offen ist und das Erreichen von Zielen nur an uns zu liegen scheint, was wiederum die Versagensangst und die Zukunftsnagst befeuert und alles wieder von vorn anfängt.

Jeden Tag kann man sich mit der ganzen Welt vergleichen – und jeden Mittwoch und Sonntag Neues von Ludwig lesen. Wir wünschen, dass ihr unseren Blog nicht nur liked, sondern liebt, nicht nur teilt, sondern teilnehmt.